Wasser erforschen mit allen Sinnen
An der Matschstrecke wurde geforscht, ausprobiert und diskutiert. Die Kinder entdeckten spielerisch, wie sich Wasser durch verschiedene Materialien bewegt.
An unserer Matschstrecke verwandelte sich ein warmer Sommertag in ein spannendes Naturwissenschaftsprojekt. Gemeinsam experimentierten die Kinder mit Wasser, verschiedenen Rohren und unterschiedlichen Materialien. Mit viel Neugier beobachteten sie, wie sich der Wasserlauf veränderte und welche Auswirkungen ihre Ideen hatten.
Mit einem Wasserschlauch ließen die Kinder das Wasser durch unterschiedlich große Rohre fließen und kombinierten diese mit Sandspielzeug, kleinen Rohren und Kegeln mit Öffnungen. Gemeinsam planten sie neue Versuche, tauschten ihre Beobachtungen aus und überlegten, welche Materialien sie als Nächstes einsetzen wollten.
Dabei machten sie spannende Entdeckungen: Sie beobachteten, dass sich Wasser in kleinen Rohren aufteilen kann und dass ein Kegel mit einer kleinen Öffnung den Wasserstrahl deutlich schmaler werden lässt. Auch die Wasserdüse wurde ausprobiert. Die Kinder verglichen einen kräftigen Wasserstrahl mit feinem Nieselregen und diskutierten, wann mehr Wasser fließt. Durch ihre Beobachtungen kamen sie gemeinsam zu dem Ergebnis, dass der starke Wasserstrahl eine größere Wassermenge transportiert.
Besonders beeindruckend war die Zusammenarbeit. Die Kinder hörten einander aufmerksam zu, besprachen ihre Ideen und lösten kleine Meinungsverschiedenheiten im Gespräch. Beim Umsetzen des Wasserschlauchs gingen sie verantwortungsvoll vor und achteten darauf, andere nicht unbeabsichtigt nass zu spritzen.
Für viel Freude sorgte zwischendurch der feine Nieselregen, mit dem die Kinder spielerisch die Krippenkinder einbezogen. Das gemeinsame Lachen und gegenseitige Bespritzen machte den Sommertag für alle zu einem besonderen Erlebnis.
Während des Experimentierens erweiterten die Kinder spielerisch ihre naturwissenschaftlichen Kenntnisse. Sie beobachteten genau, stellten Vermutungen auf, überprüften ihre Ideen und sammelten Erfahrungen rund um Wasser, Strömung und Wassermengen. Gleichzeitig stärkten sie ihre Sprachkompetenz, ihre Fähigkeit zur Zusammenarbeit und ihr verantwortungsbewusstes Handeln. So wurde die Matschstrecke zu einem Ort des gemeinsamen Forschens, Entdeckens und Lernens.